Applikationsberichte

Prozesse verbessern mit dem MIDDEX-System

WK2-System Überwachung von Werkzeugen mit kurzen Abtastzeiten

Einfach muss es sein. Zur Überwachung von Bohrern, Fräsern, Reibahlen und Gewindeschneidern sind taktile Systeme die einfachste, sicherste und kostengünstige Möglichkeit. Jeder der unser WK2-System im Einsatz hat, kennt das einfache Prinzip und die hervorragende Funktionalität. Über einen sogenannten Tastkopf, heute auch Scanner genannt, werden Werkzeuge vorsichtig abgefragt. Ein Motor im Inneren treibt eine Nadel an, die im Standard einen Durchmesser von 1 mm hat und 160 mm lang ist. Trifft die Nadel auf das Werkzeug wird dieses erkannt. Der Bohrer ist vorhanden und die Werkzeugmaschine kann weiter produzieren. Ist der Bohrer gebrochen, findet die Nadel Ihr Ziel nicht und meldet dies der Maschinensteuerung. Ein Not-Stopp wird ausgelöst. Nach einem Werkzeugwechsel kann wie gewohnt weiter produziert werden.

Die Middex System bieten eine ganze Reihe von Vorteilen.

Durch die schnelle Installation und die einfache Anbindung an die Werkzeugmaschine ist die Nachrüstung an Maschinen für jeden ein leichtes. Der Scanner ist in einer 22 mm Gewindehülse eingebaut und kann dadurch ganz einfach über zwei Muttern eingestellt und geklemmt werden. Eine Wartung ist nicht notwendig. Die verchromte Edelstahlhülse ist robust und nimmt keinen Schaden durch herumfliegenden Späne und Kühlmittel. Das Kühlmittel in Werkzeugmaschinen ist eine Wissenschaft für sich und besteht oft aus geheimen Zusammensetzungen der Hersteller von Kühlschmierstoffen. Diese können Wasser, Öl und Ethanol enthalten. Zudem sind auch nach einer längeren Zeit Spahn-Reste bzw. Metall in der Kühlung enthalten. Um eine prozesssichere Abfrage im Arbeitsraum zu gewährleisten und eine lange Lebensdauer von 10 Millionen Zyklen zu erreichen, ist der WK2 Tastkopf 3-fach abgedichtet. Dadurch erreichen wir die Schutzklasse IP 68. Durch die Optimierung der Regelparameter und 40 Jahre Erfahrung können Werkzeuge ab einem Durchmesser von 0,1 mm abgefragt werden.

Vernetzung von Werkzeugüberwachungssystemen Abfrage in einer Mehrspindelmaschine

Zur Überwachung von Bohrern lassen sich jetzt mehrere Werkzeugüberwachungssysteme vernetzen. Auf Grund der kurzen Abtastzeiten ist auch der Einsatz z.B in Automaten mit hohen Tastfolgen möglich. Über 24-V-Logig-Signale werden die Systeme gesteuert. Aufwendige Klemmvorrichtungen können entfallen, weil der Tastkopf mit einem Außengewinde versehen ist, das eine leichte Montage ermöglicht. Um auch unter besonderen engen Platzverhältnissen Bohrer überwachen zu können, hat der Tastkopf einen Durchmesser von nur 22 mm.